EACI - Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation

 

Die Europäische Union besitzt verschiedene Agenturen, wovon die Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation eine ist. Mit englischem Namen heißt sie Executive Agency for Competitiveness and Innovation und wird mit EACI abgekürzt. Gegründet wurde die Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation am 23. Dezember 2003 und zwar zum Zwecke der Durchführung des Intelligent Energy – Europe Programms. Die EACI trug damals noch den Namen Intelligent Energy Executice Agency. Die Umbenennung erfolgte erst im Jahr 2007. Zeitgleich wurden Ziele und Aufgaben neu überarbeitet und erfuhren somit eine andere Definition.

Die Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation war die erste der Exekutivagenturen und hat ebenso wie die anderen das Ziel, die Strategien, die von der Europäischen Kommission gefasst werden, schneller und effizienter umzusetzen. Die Europäische Kommission soll also mit Hilfe der EACI in der Lage sein, Entscheidungen schneller zu finden und umzusetzen und sich verstärkt auf die Aufgaben als Institution konzentrieren. Die Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation setzte somit zuerst das Intelligent Energy – Europe Programm durch. Ab 2007 erweiterte sich ihr Aufgabenbereich, als die Marco-Polo-Programme hinzukamen. Diese sollen noch bis 2013 laufen. Ein weiteres Programm, in dem die EACI tätig ist, ist Enterprise Europe Network, in dem Unternehmen unterstützt werden. Im Programm Eco-Innovation treffen Wirtschaft und Umwelt aufeinander. Tätig ist die EACI auch im IPeuropAware Project, bei dem es darum geht, Ideen umzusetzen.

Die EACI hat eine Behörde vorgesetzt, es handelt sich hier um die Generaldirekten Energie und Verkehr, welche sich auch um andere Initiativen kümmert. Ihren Sitz hat die Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation in Brüssel und sie soll noch bis Ende des Jahres 2015 bestehen bleiben. Ursprünglich sollte sie nur bis 2008 ihren Dienst tun. Tätig sind bei der EACI Spezialisten aus Energie und Umwelt, aus Verkehr, Kommunikation, Unternehmensförderung und Finanzen. Fachleute aus dem privaten Bereich sind hier ebenso tätig, wie Bedienstete der Europäischen Kommission.