Die EU-Initiative ECOINNO2SME

 

Ökoinnovationen haben weltweit und in jedem Bereich des täglichen Lebens eine große Bedeutung erreicht. So auch innerhalb von Europa und bezogen auf die europäische Wirtschaft. Die Öko-Innovationen sind ein Bereich, der immer als förderwürdig gilt und aus dem sich neue Leitmärkte entwickeln werden. Es werden dabei alle Technologien mit einbezogen, die sich dem Erhalt von Umwelt und Natur sowie der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Das sind zum Beispiel die Technologien, die sich durch die Nutzung erneuerbarer Energien ergeben haben, auch Abfallmanagement, die Nachhaltigkeit von industriellen Fertigungsprozessen sowie die grüne Biotechnologie zählen mit hinein. Noch vergleichsweise neu sind die grünen Nanotechnologien, die ebenfalls zu den Öko-Innovationen zählen.

Die Europäische Union hat mit ihrem 7. Rahmenprogramm das Projekt ECOINNO2SME ermöglicht. Damit werden kleine und mittelständische Unternehmen – so genannten KMU – gefördert, wenn sie Forschungsergebnisse verwerten und verbreiten. Diese Forschungsergebnisse konnten die KMU durch die Teilnahme an von der EU geförderten Projekten gewinnen. So werden Beispiele präsentiert, die als „Best Practice“ ausgewiesen werden, weil sie tatsächlich im Alltag anwendbar sind, was bei Weitem nicht von allen Erkenntnissen in diesem Bereich behauptet werden kann. Die Beispiele stellen dar, wie die KMU ihre Forschungsergebnisse in Umwelt und Energie, in Biotechnologie und Lebensmittel noch besser einsetzen und nutzen können.

Um das zu erreichen, werden bereits beendete Forschungsvorhaben noch einmal genauer unter die Lupe genommen und auf ihre Erfolgsmerkmale hin analysiert. Das Projekt ECOINNO2SME bietet den KMU die Möglichkeit, auch andere Chanen zur Verbreitung ihrer Forschungsergebnisse nutzen können. Es werden dafür gezielt Maßnahmen und Aktivitäten angeboten, mit denen die Ergebnisse aus dem Bereich der Forschung zur Öko-Innovation präsentiert werden können. Die Beratung innerhalb des Projekts ist speziell auf die KMU zugeschnitten, was auch für die angebotenen Workshops und die Kooperationstreffen gilt. Außerdem werden Unternehmensbesuche und das so genannte proaktive Networking angeboten, damit die Unternehmen mit den für sie relevanten Teilnehmern des Marktes in Kontakt treten können. Das können Verbände und Behörden sein, aber auch Forschungsinstitutionen, Cluster oder andere Geldgeber.